Neuser & Langner im Gespräch: Buga ist riesige Chance

Bei einem persönlichen Gespräch und anschließenden gemeinsamen Stadtspaziergang hat Niko Neuser, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Boppard  mit dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner die Entwicklungschancen durch die Bundesgartenschau 2029 am Mittelrhein besprochen.

Obwohl es, wie Oberbürgermeister Langner berichtet, im Vorfeld viele kritische Stimmen in Koblenz gab, hat der Erfolg der Buga 2011 in Koblenz die Erwartungen erfüllt und teilweise übertroffen. Deutlich erhöhte Besucherzahlen, eine Attraktivierung vieler Innenstadtbereiche, die Verbesserung der Infrastruktur mit verkehrsberuhigten Bereichen und eine Erhöhung der Einnahmen sind Folgen der Buga für Koblenz. Neuser und Langner besuchten Orte in Koblenz, die sich seit der Buga deutlich weiterentwickeln.

So wird bspw. ein neues Hotel in der Nähe des Forums errichtet. Ein weiterer Investor plant den Umbau des Areals an der Königsbach mit Wohnungen und Hotelzimmern.

Boppard als eines von insgesamt vier Veranstaltungszentren der Bundesgartenschau 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal wird ebenfalls profitieren.

Als wichtigstes Infrastrukturprojekt kann Boppard eine autofreie Rheinallee, eine Attraktivierung der Rheinufer in Boppard, Bad Salzig und Hirzenach, eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Höhere Besucherzahlen, Verlängerung der Aufenthaltsdauer und eine Verbesserung der Einnahmesituation erwarten. Auch Bad Salzig und Hirzenach können gesondert durch die Umgestaltung der mittleren Einfahrt oder eine innerörtliche Verbindung zum Kurpark profitieren.  Hirzenach möchte zudem eine Verbesserung im ÖPNV erreichen. Der Ideenwettbewerb zur Umgestaltung der Rheinallee und der entstehende Mehrgenerationenpark werden sich in das Buga-Gesamtkonzept einfügen. David Langner und Niko Neuser sind sich einig, dass die Bundesgartenschau als größtes Infrastrukturprojekt der letzten 100 Jahre die Entwicklung am Mittelrhein voranbringen kann.  

„Eine solche Chance für eine ganze Region muss man gemeinsam nutzen. Als Bürgermeister möchte ich mich  mit aller Kraft und über die Stadtgrenzen hinweg dafür einsetzen“, ergänzt Niko Neuser.