Pressemitteilung

Niko Neuser möchte alle Ortsbezirke Boppards miteinander verbinden

Radwege von Städten und Gemeinden, Fahrradparkhäuser oder mehr Sicherheit im Radverkehr bspw. durch Haltebereiche an Ampeln können zukünftig auch über das vom Bund aufgelegte Sonderprogramm „Stadt-Land“ gefördert werden. 33 Millionen Euro stehen für Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Das hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. „Das Sonderprogramm Stadt – Land des Bundes ergänzt bestehende Landesförderprogramme zum Radverkehr. Den Kommunen bietet sich hierdurch eine hervorragende Möglichkeit, ihre lokalen Projekte umzusetzen. Das wird mit dazu beitragen, die Radinfrastruktur in Stadt und Land zu verbessern und den Radverkehr noch attraktiver zu machen“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

33 Millionen Euro stehen für Rheinland-Pfalz in den Jahren 2021 bis 2023 aus dem Sonderprogramm zur Verfügung. Wichtige Fördervoraussetzung seitens des Bundes ist, dass es sich um Projekte handelt, die „ohne Bundesmittel erst nach 2023 oder gar nicht realisierbar sind“. Alle Vorhaben müssen bis 2023 abgeschlossen sein.

Die Fördermöglichkeiten des Sonderprogramms sind sehr umfangreich. So können beispielsweise Radwege, Radwegebrücken, Fahrradzonen, Radparkhäuser oder Fahrradabstellanlagen gefördert werden; aber auch Maßnahmen für mehr Sicherheit oder zur Verbesserung des Verkehrsflusses wie verbesserte Ampelschaltungen, vorgezogene Haltebereiche für Radfahrer oder die Erstellung von Radverkehrskonzepten (nur zusammen mit Baumaßnahme). Auch die in Rheinland-Pfalz in Planung befindlichen Pendlerradrouten könnten mit dem Programm gefördert werden.

Niko Neuser nimmt das zusätzliche Förderprogramm zum Anlass, um auf einen zügigen Ausbau der Radwegeverbindungen zwischen allen Ortsbezirken zu drängen. Besonders die Anbindung von Buchholz nach Boppard, aber auch ein durchgehender Radweg von Boppard über Buchenau nach Bad Salzig bis nach Weiler, Rheinbay und Holzfeld sowie von Hirzenach nach Holzfeld schlägt Neuser vor.

Diese Maßnahmen können mit bis zu 80 % Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert werden. Dies ist ökologisch sinnvoll und im Hinblick auf den Radtourismus ein wertvoller Impuls.